Neuraltherapie
Mit der Neuraltherapie werden Funktionsstörungen von Organen, Gelenken und Muskeln reguliert.
Ursache können sogenannte Störfelder sein:
- äußere Narben, z.B. durch Operationen, Verletzungen oder Verbrennungen,
auch Pockenimpfnarben - innere Narben, z.B. nach einer Magenschleimhautentzündung
- chronische Entzündungen, z.B. Nasennebenhöhlen
- Zähne, z.B. eitrige Zahnwurzel, toter Zahn
Solche Störfelder können Beschwerden lokal hervorrufen, aber auch an ganz anderer Stelle des Körpers. Zum Beispiel kann eine Narbe am Bauch mitunter für Migräne verantwortlich sein oder ein toter Zahn für Kniebeschwerden.
Durch Injektionen mit Procain (Lokalanästhetikum) wird der Störimpuls, der über Nerven weitergeleitet wird, unterbrochen. Äußere Narben werden unterspritzt. Innere Narben bzw. innere Organe können durch Quaddeln in die entsprechenden Haut-Reflexzonen (vor allem an Rücken und Bauch) beeinflusst werden. Quaddeln sind Injektionen direkt unter die Haut.
Häufige Anwendungsbereiche sind Rücken- und Gelenkschmerzen, Muskelverspannungen,
Magen-Darm-Probleme, Menstruations- und Wechseljahrbeschwerden, Kopfschmerzen, Tinnitus, Fibromyalgie, Allergien.
Narben, die sehr fest, berührungsempfindlich oder unschön sind, werden durchs Unterspritzen weicher und elastischer.
Die Neuraltherapie ist auch als lokale Schmerzbehandlung geeignet.
Eine Behandlung kostet 35-45 €.
Wenn Sie sich nicht gerne spritzen lassen, können Sie Narben bzw. Störfelder auch mit Fußreflexzonentherapie behandeln lassen.